N. MyaskovskyN. Myaskovsky





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From: Thomas Klin / 11-06-2009 13:56:22
Swetlanows Aufnahme von der 6.Sinfonie schneidet im Vergleich mit der Einspielung von der Dudarowa leider schlechter ab. Das betrifft vor allem die schnellen Tempi (2.Satz; Anfang des 4.Satzes). Gerade bei diesen Tempi mangelt es Swetlanow an Exaktheit der Einsaetze der einzelnen Orchesterstimmen bzw. deren Zusammenspiel. Gute Dirigierkunst besteht aber gerade darin, auch einen riesigen Orch.-Apparat am Ende stets wie ein Streichquartett klingen zu lassen: kompakt und einheitlich bei jedem (!) Tempo. Die wunderbar langsamen Melodien in dieser Sinf. (u.a. die "jewish" angehauchte, die im Finale nochmal fuer Chor ad libitum vorgesehen ist), kommen nur dann zu voller Geltung, wenn die dazu stark im Kontrast stehenden schnellen Tempi auch wirklich exakt gespielt werden. Swetlanows Problem taucht auch im 1.Satz der 17.Sinfonie (bei der gewaltigen orchestralen Klimax am Ende dieses Satzes) wieder auf. Abermals fehlt es da an Konturenschaerfe, sprich Genauigkeit des Zusammenspiels bei beschleunigtem Tempo. Dennoch ist ihm diese Einspielung insgesamt besser gelungen, als die von der Sechsten. Es gibt also nun zu der unschlagbaren Mono- Aufnahme von Gauk endlich auch eine passable in Stereo. Der langsame Satz der 17.Sinfonie (u.a. mit von der Harfe wunderbar untermalten Streichern) ist so etwas, wie die rein orchestral vertonte Vision Schiller's von einer Welt, in der alle Menschen Brueder (brothers) sind. Bei der 12.Sinfonie ist Swetlanow mit viel Eifer bei der Sache gewesen, er macht das Beste aus der Partitur. Dieser Sinfonie koennte man folgendes Programm unterlegen:
1.Satz - "Zeit der Unterdrueckung",
2.Satz - "Kampf fuer eine bessere Welt" und
3.Satz - "Der Sieg".
Der vom Komponisten zuletzt festgelegte Beiname "Oktober-Sinfonie" deutet auf ein solches Programm hin. Der " Kampf" im 2.Satz klingt rigoros, leidenschaftlich und zielstrebig, so dass der "Sieg" (victoire) im 3.Satz nur zu folgerichtig ist, wenn er auch in der der Tat, um mit den Worten Nikolai Jakowljewitsch zu reden, etwas fad und banal ausfaellt. Uebrigens sind schon ganz andere Composer daran gescheitert, den Sieg in Toene zu fassen, so, z.B. Beethoven bei seinem schwachen Finale der 5.Sinfonie! Fuer heute genug.
Euer Thomas.

From: Joop (NL) / 02-06-2009 18:56:25
Thomas Klin mentioned the Titov recordings, not yet listed in the Discography section of this wonderful website.
Russian conductor Alexander Titov recorded Miaskovsky's Symfonies 22, 23, 24 and 25 with the St Petersburg State Academic Symphony Orchestra in the St Catherine's Lutheran Church, St Petersburg, in June 2008.
The label is NORTHERN FLOWERS (which is totally new to me) and the numbers are NF/PMA9966 for symph. 22 & 23 and NF/PMA9971 for symph. 24 & 25.
I haven't heard them yet, but I think this is really good news. The more alternative versions to the symphonies, the better. The cd's are released as "Wartime Music Vol. 1 and 3", volume 2 being the Fifth Symphony of Vladimir Scherbachov.

Availability
CD: Russian CD Shop
Nikolai MIASKOVSKY (1881-1950)
Symphony No. 22 Symphony-Ballad op. 54 (1941) [38:46]
Symphony No. 23 op. 56 (1941) [30:22]
St Petersburg State Academic SO/Alexander Titov
rec. St Catherine's Lutheran Church, St Petersburg, 24, 26 June 2008. DDD
NORTHERN FLOWERS NF/PMA9966 [69:21]

Availability
CD: Russian CD Shop
Nikolai MIASKOVSKY (1881-1950)
Symphony No. 24 op. 63 (1943) [41:06]
Symphony No. 25 op. 63 (1945-46) [34:36]
St Petersburg State Academic SO/Alexander Titov
rec. St Catherine's Lutheran Church, St Petersburg, 27-28 June 2008. DDD
NORTHERN FLOWERS NF/PMA9971

Wartime Musik Vol. 1 - 1941-1945CD
Erscheinungstermin: 19.3.2009
Verfuegbarkeit: lieferbar innerhalb 1-2 Wochen (soweit verfuegbar beim Lieferanten)
Detailinformationen
Miaskowsky: Symphonie Nr. 23; Symphonie-Ballade Nr. 22
Kuenstler: St. Petersburg State Academy SO, Alexander Titov
Label: NF , DDD

Wartime Musik Vol. 3 - 1941-1945CD
Erscheinungstermin: 19.3.2009
Verfuegbarkeit: lieferbar innerhalb 1-2 Wochen (soweit verfuegbar beim Lieferanten)
Detailinformationen
Miaskowsky: Symphonien Nr. 24 & 25
Kuenstler: St. Petersburg State Academy SO, Alexander Titov Label: NF , DDD, 2008

From: Joop (NL) / 29-05-2009 22:53:09
Vielen Dank, Thomas Klin, for your comments. I heartfully agree with your insights. I regret, though, that Svetlanov missed the opportuny to employ a choir in the finale of the 6th symphony (for financial reasons, I suppose) A "Vergleichsaufnahme" of No. 22 by Titov ? I must have missed that one. By the way: I am convinced that Svetlanov's recording of that symphony on Russian Revelation RV 10068 is NOT the same as the one on Russian Disc, Olympia and Warner. Has anyone thoughts on that?

From: Thomas Klin / 22-05-2009 21:38:50
Heute also wieder zur Gesamtaufnahme von Swetlanow. Es verwundert nicht, dass er 1993/94 weder die 3. noch die 22. Sinfonie ein zweites Mal aufnahm. Er wusste, dass er seine fruehen Aufnahmen von 1963 bzw. 1970 nicht besser machen konnte... Diese beiden Melodija-Aufnahmen sind auch heute noch der Mass- stab aller Dinge. Trotzdem ist es gut, dass es inzwischen bei der Nr.22 eine Vergleichsaufnahme mit Titow gibt! Bei der Sinf. Nr.25 haette er auch auf eine fruehere Aufnahme von sich, und zwar aus dem Jahre 1957 (das Allunionsorchester klingt da noch wunder- bar nach Golowanow!) zurueckgreifen muessen, was er aber leider nicht tat. Die Aufnahme von 1993 ist tempomaessig sehr langsam angegangen, und alles wird irgendwie weichgezeichnet. Hier ist Jablonskij klar besser. Bei der Nr.24 geht zwar Swetlanow auch die Tempi viel langsamer an als Jablonskij, aber dennoch hat seine Aufnahme mehr Tiefgang, vor allem im wichtigen 2.Satz hat er alles dynamisch besser im Griff als Jablonskij. Die Aufnahme der Nr.10 von Swetlanow ist grossartig gelungen. Das Blech ist hitzig, die ganze Aufnahme wirkt wie aus einem Guss. Bei der Sinfonie Nr.16 handelt es sich ebenfalls um eine hochwertige Interpretation. Warum diese wunderbare Sinfonie heute voellig aus dem Konzertsaal verbannt ist, ist mir ein Enigma. Dieses wunderbare Hauptthema des langsamen Satzes und ueberhaupt dessen gesamte Gestaltung ...
Zur Aufnahme der Nr.6 laesst sich auch nur positives sagen. Swetlanow hat diese Musik im Blut, im brucknerischen Kopfsatz ist er sogar zuegiger als die Dudarowa. Um Scherzi machte Nikolai Jakowljewitsch bekanntlich immer eher einen grossen Bogen, aber das Scherzo der 6.Sinfonie ist ihm ausnahmsweise vortrefflich gelungen. Auf der einen Seite das vor Kaelte "klirrende" Hauptthema, auf der anderen Seite das wehmuetige Seitenthema, wie aus einer Traumwelt, staerker wurden unueberbrueckbare Gegensaetze niemals in Musik gesetzt, wie in diesem Satz. Ich scheue mich auch nicht zu sagen, dass in diesem Satz fuer diese beiden Themen ganz klar fuer mich der boese und der gute Mensch jeweils steht...
Auch das melancholische Hauptthema des 3.Satzes, welches dann auch das Finale beschliesst, ist in seiner Menschlichkeit und Innigkeit typisch fuer das Innerste des Komponisten; es hat auch eine gewisse Aehnlichkeit mit einer Melodie aus Glasunow's "Lyrischem Poem"...
Bis zum naechsten Fazit. Euer Thomas.

From: Thomas Klin / 04-05-2009 16:32:32
Ich kann jetzt endlich alle Sinfonie-Aufnahmen von Swetlanow an- hoeren, da ich mir die 16CD-Box von Warner-Classic leisten konnte. Der Preis von Olympia bzw. Alto war ja viel zu hoch. Grossartig empfinde ich den 1.Satz der 11.Sinfonie. Diese Musik ist ein sprich- woertliches Spiegelbild der riesigen Aufbruchstimmung, die in der Sowjetunion Anfang der 30-er Jahre vorherrschte. Diese unauf- haltsam vorwaerts stuermende, mitreissende Musik ist eigentlch sehr untypisch fuer das innere Wesen von Nikolai Jakowljewitsch, der von seiner Natur her eher skeptisch bzw. pessimistisch war. Auch die 4.Sinfonie interpretiert Swetlanow sehr gut, vor allem passt sein nerviges, hitziges Blech! Kaum gelungen hingegen ist seine Aufnahme der 5.Sinfonie, da er hier viel zu langsame Tempi favorisiert. Die Aufnahme von Roshdestwennskij ist viel konturenschaerfer in allen Orchestergruppen. Halten wir zusammen- fassend vor allem fest, dass Swetlanow eine ganze Reihe von Welterstaufnahmen leistete, und zwar von den Sinfonien Nr.3,4, 8-10,13-15, 20 und 22-26. Allein dies ist eine grosse Pioniertat von ihm.
Soweit also ein erstes Fazit zu dieser Gesamtaufnahme. Ich hoere mir in den kommenden Tagen weitere Sinfonien an, und werde wieder kurze Rezensionen dazu verfassen. Bis dahin. Thomas

From: Administrator / 20-04-2009 15:31:51
Today is the 128 th anniversary of Nikolay Yakovlevich.
Our greetings to all friends of his music.

From: Micha Bielenia / e-mail / 11-03-2009 22:05:50
Could someone supply me with information about that where can I find a sheet music of violin concert d minor op. 44 and violin sonata F major op. 70? Thanks in advance for your answer!

From: jeffrey davis / e-mail / 13-02-2009 13:43:16
Myaskovsky's 6th Symphony is being performed in London, at the Royal Festival Hall, on 28th April 2010 by the LPO conducted by Vladimir Jurowski - very exciting news!

From: roger seery / e-mail / 09-02-2009 15:21:33
I have just been perusing the gramophone magazine website, and am glad to be the bringer of good news to Myaskovsky fans. This month sees the release of his famous 13th string quartet, performed by the Kopelman quartet. And if you're a Shostakovich fan, you'll be glad to hear that his first string quartet is included in the recording.

To change the subject a little, I am beginning to notice the French influence on Myaskovsky's music. Again, I mention Symphony No. 25. The ending solo part of Saint Saens' first movement of his 4th piano concerto is extremely reminiscent of parts of the latter.

From: Jorge Postel - Pavisic / e-mail / url / 30-01-2009 19:38:32
Fantastic music , great symphonist!! im enjoying the symphonies...all of them! Greets from Rio de Janeiro - Brazil


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